Background
brings
1990
Die ersten kölschen Songs „Katharina“ und „Wieße Ling“ entstehen, Karl-Heinz Pütz und Walter Pütz verschaffen uns mit diesen Demos und der Fürsprache von Klaus Heuser unseren ersten Plattendeal bei der Emi Electrola.
Das 1. Studioalbum „Zwei Zoote Minsche“ wird in Brüssel mit Klaus Heuser als Produzent aufgenommen. Im selben Jahr spielen wir unseren ersten Rockpalast-Gig in der Live Music Hall.

1991
„Zwei Zoote Minsche“ wird im Januar veröffentlicht. Der erste eigene BRINGS-Auftritt findet im Luxor statt. Brings gehen zum ersten Mal auf Tournee. Die Leute kennen die Songs und singen mit. Das ist eine völlig neue Erfahrung für uns. Es folgen unzählige Gigs in Clubs, Kneipen, Rock am Ring. Im Müngersdorfer Stadion sind Brings Vorgruppe von Simple Minds.

1992
Das nächste Studioalbum „Kasalla“ wird wieder in Brüssel mit Klaus Heuser aufgenommen. Die Songs hierzu entstehen bei Soundchecks, im Bandbus und Hotelzimmern, da wir kaum noch Zuhause sind. Brings supporten Tom Petty in Hamburg und Essen. Kai kommt in die Band. Bei einem „Kreativ-Urlaub“ in Spanien kommt es zu einem schweren Bandbus-Crash, der mit einigen schweren Blessuren endet. Brings spielen ihren zweiten Rockpalast und sind bei „Arsch huh“ am Chlodwigplatz mit dabei. Beide bis dahin veröffentlichten CD’s verkaufen sehr gut, da SWR 3 uns viel spielt und unterstützt.

1993
Das erste Album ohne Klaus Heuser wird in Hilversum mit dem Produzenten Joey Balin aufgenommen. Es heißt „Hex’n Sex“. Es gibt wieder eine Tournee mit vielen Gigs in ganz Deutschland, die von der Konzertagentur Marek Lieberberg organisiert wird. Höhepunkt ist unser Tourabschluss in der Kölner Sporthalle. Die ersten „Band-Kinder“ kommen zur Welt: Harrys Antonia, Stephans Charlotte und Kais Marvin.

1994
Touren, Touren, Touren!
Christian kommt im Dezember in die Band.

1995
Band und Emi wollen eine Veränderung: Brings-Texte sind nicht mehr nur in Kölsch sondern auch in Hochdeutsch. Das Album „Glaube, Liebe, Hoffnung“ entsteht in Köln-Rath im Studio von Paul Grau. Das Video zum Song „Heimat“ wird in Berlin-Ost unter der Regie von Jim Rakete gedreht. Ansonsten: Touren, Durchmogeln.
 
1996
Klaus Heuser ist wieder an Bord: Das 5.Studioalbum mit dem sinnigen Namen „5“ wird im Conny Plank Studio in Wolperath im Oberbergischen aufgenommen. Die Single „Niemols im Lääve“ wird wochenlang in den Hörercharts bei SWR3 auf Platz eins gewählt. Wir finden wieder im Radio statt und es geht langsam bergauf. Auf dem grossen Balinger Open-Air supporten Brings David Bowie. Es gibt weiteren Bandnachwuchs: Harrys Sophia, Peters Lukas und Stephans Simon werden geboren.

1997
Mit der „5-live“ im Gepäck können wir Boden gut machen. „Bis ans Meer“ wird zum Konzert-Live-Spektakel und ist es bis heute geblieben. Brings spielen ihren dritten Rockpalast-Gig im E-Werk.

1998
Wir lernen Dieter Falk auf einem Konzert in der Villa Berg, Stuttgart kennen. Mit ihm nehmen wir im Studio Bauer/ Ludwigsburg das Album „Knapp“ auf. Die Emi schmeißt uns kurz vor Veröffentlichung achtkantig raus. Jot dat mer eine kenne: Walter Pütz nimmt uns bei der BMG Köln/Chlodwig Musik unter Vertrag. „Nit alles Jold“ wird die erste Single des Albums. Ab 1998 managen wir uns selber. Peters Louis wird geboren.

1999
Wir spielen an jeder Steckdose und fressen Kilometer um Kilometer. So gelingt es uns, die Nase über Wasser zu halten....wird aber echt „knapp“.

2000
Kölle Alaaf-
Is nix mehr mit dicken Studios: Wir nehmen die „Superjeilezick“ in einem 10 Quadratmeter-Abstellraum unter dem Grossmarkt an der Bonner Strasse auf. Höhner und Paveier nehmen uns im November-Karneval mit auf ihre Bühnen. Für uns beginnt eine neue Zeitrechnung....

2001
SJZ ändert für uns alles. Wir haben unseren ersten Hit nach 10 Jahren. Im Sommer feiern wir mit Hilfe von Johannes Müller und dem KSTA unser 10-Jähriges Jubiläum im Volksgarten.  30.000 Fans und Klaus Lage, Purple Schulz und Stoppok machen den Abend für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im Herbst nehmen wir unsere Single „Wenn et Funk“ bei Dirk Baldringer im Studio 25/Opladen auf. Während der Aufnahmen erreichen uns erste Bilder von einstürzenden Hochhäusern in New York. Wir brechen die Aufnahmen ab und fahren zu unseren Familien. Im Dezember spielen wir unser erstes Weihnachtskonzert in der alten Kantine in Nippes. Hätten wir da nie geglaubt, daß wir 10 Jahre später über 15.000 Zuschauer in unsere Weihnachtsshows im E-Werk ziehen könnten.

2002
Der Erfolg im Karneval beginnt sich auf die Zuschauerzahlen bei unseren Konzerten im Restjahr auszuwirken. Wir beziehen zum ersten Mal seit vielen Jahren unseren eigenen Proberaum in Ehrenfeld, den wir über die Jahre zu einem echten „Hauptquartier“ aufbauen. LUXUS!
SK-Kölsch schreibt uns eine eigene Episode. Wir spielen ein eigenes Open-Air Konzert im Tanzbrunnen, wo der Haupdarsteller Uwe Fellensiek mit uns „Superjeilezick“ singt. Als weitere  Gäste haben wir uns das türkische Trio MFÖ eingeladen. Krönender Höhepunkt in diesem Jahr werden unsere 2 Auftritte in Hannover und München im Vorprogramm von AC/DC.

2003
Wir nehmen das Album „Puddelrüh“ in Opladen auf. Das lustige Cover des Albums wird von dem bekannten Kölner Comic-Zeichner Ralph König gestaltet. Wir schreiben die Film- und Titelmusik zu dem Götz George Film „Gott ist tot“. Ansonste: Spille, spille, spille!

2004
Auf dem Album „Poppe, Kaate, Danze“ arbeiten wir zum ersten Mal mit dem Produzenten Helmuth Rüssmann zusammen. Der Titel und der zugehörige Song lösen einen Skandal in Köln aus.  Das Festkomitee erwägt, uns das Maul zu stopfen. Die Vereine und die Fans stehen voll hinter uns. Der Karneval fängt an sich endgültig für uns zu drehen. Christians Gilbert wird geboren.

2005
Harrys Maria kommt zur Welt. Das Album „Sulang mer noch am Lääve sin“ wird aufgenommen und wird für uns ein weiterer Erfolg. Wir konnten damit seit unserem Einstieg in den Karneval jedes Jahr einen Song setzen. Die Hallen werden größer....
Wir schreiben den Kölner-Haie Song „Hoch, höher, Haie“.

2006
Musik un noch mieh Musik. Unsere Zusammenarbeit mit der urkölschen Firma „Gaffel“ beginnt. Ab nun ist der Kölschnachschub gesichert! Das Management steigt uns über den Kopf. Anja Bauerett und Ralph Klose übernehmen es. Im Herbst findet das zweite „Kölle-Live-Konzert“ Im RheinEnergieStadion statt. Wir treten zum ersten Mal in unserem zum Markenzeichen gewordenen Schottenoutfit auf.

2007
Das Album “Hay, Hay, Hay“ sorgt erneut für Gesprächsbedarf mit dem Festkomitee. Zum Ende des Jahres erscheint „Nur nicht aus Liebe weinen“ als Single und wird zum Chart-Erfolg. Im Herbst gönnt sich die Band ein paar „ruhige“ Tage auf einer Finca im Norden Mallorcas. Wir erholen uns gut.....

2008
Wir wechseln die Plattenfirma und unterschreiben bei der Kölner Firma Pavement, mit denen wir unser Album „Rockmusik“ veröffentlichen. Wir sind der Haupakt bei der Aufstiegsfeier des FC und singen dort zum ersten mal „FC, du bes e Jeföhl!“ Wir spielen zum 4. Mal unser „Loss mer singe“-Konzert mit Gästen in der Kulturkirche Nippes. Bis heute waren zu Besuch: Bläck Föös, Höhner, Linus, Paveier, Rheinländer, Thomas Küpper und Tommy Engel. Danke für die Gänsehaut an diesen Abenden. Peters Lilli kommt zur Welt. Mer sin komplett! ....Vorläufig!

2009
Wir spielen uns die Finger wund.
Wir ziehen in unser (hoffentlich) letztes Hauptquartier ein paar Meter entfernt von dem ersten. Wir haben Tageslicht im Proberaum. Noch mehr Luxus! Wir sind zurück im Schoss von Tante EMI und im Herbst entsteht unser Song „Hallelujah“

2010
Die Single „Hallelujah“ klettert auf Charts-Platz  23-unsere bis heute!! höchste Platzierung. Wir schreiben an unserem nächsten Album und beginnen im Herbst uns ein eigenes Studio im Hauptquartier einzurichten. Wir können zum ersten Mal eigene, verwertbare Aufnahmen machen. Können unser Glück kaum fassen!

2011
Das Jubiläumsjahr beginnt. Wir sind auf der Zielgeraden ins ausverkaufte Stadion am 16.7.2011. Am 15.7 wird unser 15. Album „Dat is geil!“ veröffentlicht.
Wä hädden jedaach, dat fünf Krade wie mer ens dohin kumme.......